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Suche der Eier

Einige wenige Arten legen ihren Eivorrat geschlossen in Form eines Schwammes, Spiegels oder Ringes ab, der oft zu finden ist. Die meisten Arten jedoch heften ihre Eier einzeln und so getarnt an die Futterpflanze, daß Funde nur zufällig möglich sind. Systematisches Suchen ist so gut wie zwecklos.
Eine Lösungsvariante ist genaues Beobachten. Fliegt ein Falter, wie zum Beispiel der Schwalbenschwanz, im Zickzack aufgeregt hin und her, so kann davon ausgegangen werden, daß der Falter bei der Eiablage ist. Trotzdem sind die Eier immernoch schwer zu finden. Beste Möglichkeit ist dann die Suche der Raupen.

Eier werden stets mit der Unterlage abgenommen. Bei Rindenfunden vorsichtig mit dem Messer oberste Schicht ablösen. Kleine Schachteln, besser Tablettengläser für den Transport verwenden. Sofort Pflanze, an der die Eier abgelegt waren, vermerken.

Bei Nachtfängen kann es schon mal vorkommen, daß Falter ihre Eier am Tuch ablegen. Wenn der Falter bestimmbar ist, können die Eier vorsichtig abgenommen und in ein Gefäß mit der Futterpflanze gelegt werden.

Anders kann man beim Nachtfang die weiblichen Falter, im Bild links dicker Hinterleib, in einem Gefäß einfangen und auf die Eiablage warten.

Dazu wie im Bild etwas Löschpapier an die Wand legen und oben mit Gaze oder einem durchlässigen Stoff und einem Gummiring verschließen.

Sollte nach zwei - drei Tagen noch keine Eiablage erfolgt sein, sollte der Falter wieder freigelassen werden. Entweder sind die Eier schon abgelegt worden oder die Kopulation ist noch nicht vollzogen worden.

Diese Technik ist übrigens auch mein Favorit zum Züchten von Nachtfaltern. Nach der Eiablage können die Falter wieder in die Freiheit entlassen werden.

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