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Lichtfang


Nadelungsregeln
, Fang am Tage , Nachtfang , Lichtfang

Zusammensetzung des Lichtes

Von den ineinander übergehenden Farben des Spektrums lassen sich 7 Hauptfarben unterscheiden:

Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo, Violett

Für die weitere Betrachtung ist die aus allen Farben sich ergebene weiße Lichtmenge zu beachten. Durch Zahlreiche Versuche wurde festgestellt, daß neben Weiß das im blauen Teil des Spektrums liegende Licht die größte Anziehung auf Falter ausübt.

Setzen wir Blaues Licht mit 100% an, so ergibt sich eine Wirkung für Weiß von 80-90%, für Grün etwa 20%, für Orange und Rot etwa 10%. Der Erfolg des Lichtfangs hängt also wesentlich davon ab, wie hoch bei der Lichtquelle der blaue oder weiße Anteil ist.

Intensität des Lichtes

Je stärker die Lichtquelle, um so höher die Anziehungskraft und um so größere Reichweite.

Bei schwachen Lichtquellen fliegen die Schmetterlinge knapp an der Lampe vorbei, andere kommen ohne Eile an und fliegen früher oder später wieder ab. Stake Lichtquellen wie:

Benzinhochdrucklampen, Quarzlampen, Blaulichtlampen und Bogenlampen

wirken wie Magneten auf die Falter. Neueste Erkenntnisse ergaben, daß Falter das Mondlicht zur Orientierung nutzen. Sie fliegen demnach in einem bestimmten Winkel zum Mond. Da das Auge der "echten" Nachtfalter nicht sehr gut sehen kann, wirkt jede starke Lichtquelle als Mond und die Falter fliegt immer im selben Winkel die Lampe an. So ist auch zu erklären, warum Falter immer im Kreis um eine Lichtquelle fliegen und sich in der Nähe des Lichtes nieder lassen (Quelle: Galileo 2002, PRO7) .

Nach den Vorangegangenen Untersuchungen ergibt sich für den Lichtfang ein blaues oder weißes Licht hoher Intensität, das die höchste Quote an Faltern. Jedoch sollte der Standort gut gewählt liegen. Orte wie Vorstadt-, Stadtgebiete, Bahnhöfe, Industrieanlagen oder andere gut beleuchtete Plätze sollten gemieden werden da es kaum Aussicht auf Erfolg gibt, es sei denn, es wird eine Lichtquelle zum Einsatz gebracht die erheblich !!! stärker ist als das Umgebungslicht.
Vielmehr kommen Plätze in frage, die fern ab von Ansiedlungen liegen. Wie Lichtungen oder Schläge inmitten eingeschlossener Waldungen, in einsamen Gebirgstälern oder auf Heiden. Dort genügt meist eine gute Karbid- oder Quarzlampe. Beste Erfolge werden in Mondlosen Nächten erzielt, wie bei Neumond.

Aus den erzielten Erkenntnissen kann daraus geschlossen werden, daß der Erfolg nicht nur von der Wahl des Lichtes abhängig ist, auch von der Lage des gewählten Platzes.

Fang an fremden Lichtquellen

Der Entomologe beachte:An Lichtquellen, die einsam leuchten, am Rande unbeleuchteter Gebiete stehen oder die Lampen der Umgebung an Intensität übertreffen, fliegen Falter an.

Nachtfang / Lichtfang II

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