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Nachtfalter IV / Nachtfalter VI

Familie:
Zygaenidae, Widderchen, Blutströpfchen; Syntomidae;
Arctiidae, Bären; Lymantriidae, Schadspinner;
Thaumetopoeidae, Prozessionsspinner; Lasciocampidae, Wollraupenspinner, Glucken;
Lemoniidae, Herbstspinner; Endromididae, Scheckflügel;
Drepanidae, Sichelflügler; Saturniidae, Pfauenaugen;
Sphingidae, Schwärmer; Notodontidae, Zahnspinner;
Cymatophoridae, Eulenspinner; Limacodidae, Schildmotten, Schneckenspinner;
Psychidae, Sackträger; Thyrididae, Fensterfleckchen;
Sesiidae, Glasflügler, Sesien; Cossidae, Holzbohrer;
Hepialidae, Wurzelbohrer;


Lymantriidae, Schadspinner


Nr. und Artname Fluggebiet Raupenzeit Flugzeit Futter der Raupe Bemerkung
82

Lymantria dispar

Schwammspinner

Laubmischwald, Parklandschaften, Vorhölzer, Obstgärten, an Landstraßen 5-A7 7-8 Eiche, Weide, Pappel, Birke, Weißdorn, Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume, gelegentlich Kiefer, Lärche Ei überwintert.

Verpuppung in leichtem Gespinst, vorwiegend in Rindenspalten und Astgabeln

83

Lymantria monacha

Nonne

Fichten- und Kiefernwälder, Mischwälder E4-6 7-A9 Fichte, Kiefer, Lärche, Eiche, Linde, auch Heidelbeere Ei überwintert

Verpuppung unter wenigen Gespinstfäden an Stämmen, Ästen und Zweigen

84

Ocneria detrita

Rußspinner

Sand- und Heideboden mit Eichenbüschen, Eichenschonungen, warme, trockene Hänge 8-W-5 6-7 Eichenbüsche, vorwiegend junge Blätter R überwintert.

Verpuppung in lockerem Gespinst

85

Ocneria rubea

sonnige, warme, trockene Hänge und Lehnen 8-W-5 6-7 Eichenbüsche R überwintert

Verpuppung in seidenartigem Gespinst

86

Porthesia similis Fuessely

Schwan

lichte Laubholzwälder, Parklandschaften, Obstanlagen, Gärten 9-W-6 M6-M8 Pappeln, Linde, Eiche, Apfel, Kirsche, Pflaume R überwintert

Verpuppung in dünnem, weißlichem Gespinst meist zwischen Blättern

87

Euproctis chrysorrhoea

Goldafter

Eichenwälder, Obstanlagen, Gärten 9-W-6 E6-A8 Eiche, Apfel, Kirsche, Pflaume R überwintert

Verpuppung in dünnem, braungrauen Gespinst zwischen Blättern

Haare der Raupe und Puppe besitzen starke Nesselwirkung

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Thaumetopoeidae, Prozessionsspinner


Kleine graue Falter, wo die Fühler der Männchen lange, die Weibchen kurze Kammzähnungen haben. Die kurzen und langen Haare der Raupen sind brüchig, lösen sich leicht, besitzen Wiederhaken und verursachen durch eindringen in die Haut Entzündungen. Die in Nestern lebenden Raupen wandern in geschlossener Prozession. Verpuppung in dichten Gespinsten meist nesterweise in der Erde
Nr. und Artname Fluggebiet Raupenzeit Flugzeit Futter der Raupe Bemerkung
88

Thaumetopoea processionea

Eichenprozessionsspanner

Laubmischwald, Parklandschaften, Vorhölzer, Obstgärten, an Landstraßen 5-A7 7-8 Eiche, Weide, Pappel, Birke, Weißdorn, Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume, gelegentlich Kiefer, Lärche Ei überwintert.

Verpuppung in leichtem Gespinst, vorwiegend in Rindenspalten und Astgabeln

89

Thaumetopoea pinivora

Kiefernprozessionsspanner

Fichten- und Kiefernwälder, Mischwälder E4-6 7-A9 Fichte, Kiefer, Lärche, Eiche, Linde, auch Heidelbeere Ei überwintert

Verpuppung unter wenigen Gespinstfäden an Stämmen, Ästen und Zweigen


Lasiocampidae, Wollraupenspinner, Glucken

Kleine bis große Falter, manchmal lebhaft gefärbt, oft mit weißen Diskoidalpunkt auf den Vorderflügeln. Männchen sind sehr fluglustig, Weibchen eher träge. Die Fühler bei den Männchen sind lang, die der Weibchen kurz oder sehr kurz zweireihig gekämmt. Die mehr oder weniger behaarten Raupen verpuppen sich in dichten oder festen, tönnchenförmigen Kokons. Die Falter tragen in der Ruhestellung die Flügel eng an den Körper gelegt.

Einige Arten sind als Schädlinge gefürchtet
Nr. und Artname Fluggebiet Raupenzeit Flugzeit Futter der Raupe Bemerkung
90

Malacosoma neustria

Ringelspinner

Laubwälder, Obstanlagen, Gärten 5-6 M6-M8 Eiche, Apfel, Pflaume, Kirsche Ei überwintert.

Verpuppung in weichem, weißlichen, oft gelb bestäubten leichtem Gespinst zwischen oder an Blättern

91

Malacosoma castrensis

Wolfsmilchspinner

trockene Heidegebiete, steinige Hänge und Lehnen, sonnige Sandgebiete 5-6 7-M8 Zypressen-Wolfsmilch, Feldbeifuß, Flockenblume, Kleiner Wiesenknopf Ei überwintert

Verpuppung in weißlichem Gespinst an der Futterpflanze

Eiablage ringförmig um Pflanzenstengel

92

Malacosoma franconica

Queckenspinner

sonnige, warme Sandheiden, Ödflächen am Rande trockener Kiefernwälder, Kiefernschonungen M4-5 6-M7 Schafgarbe, Feld-Beifuß, Ampfer Ei überwintert

Verpuppung in weißlichem Gespinst an niederen Pflanzen

Eiablage ringförmig dünnen Pflanzenstengel

93

Trichiura crataegi

Weißdornspinner

Bruchwälder, buschige Moorwiesen, Heidegebiete, warme Waldränder 5-7 M8-A10 Traubenkirsche, Schlehe, Weißdorn, Birke, Eiche, Sal-Weide, Weichselkirsche, Hasel, Erle, Pappel Ei überwintert

Verpuppung in eiförmigem, blaugrauen Gespinst

94

Poecilocampa populi

Kleine Pappelglucke

Eichen und Buchenwälder, Obstanlagen, Parklandschaten 5-7 M10 - E11 Esche, Erle, Pappel, Weide, Eiche, Buche, Linde, Ulme, Birke, Apfel, Pflaume Ei überwintert

Verpuppung in festem, grauen Gespinst an der Erde oder an Steinen

Falter erscheint nach den ersten Herbstfrösten

95

Eriogaster rimicola

Eichenwollafter

Parklandschaften mit alten Eichen, trockene Eichenwälder 5-A6 A9-A10 Eiche, gern an alten Bäumen, auch an Büschen Ei überwintert

Verpuppung in festem. grauen oder braunen, tönnchenartigen Gespinst

P überliegt oft mehrmals

96

Eriocaster catax

Heckenwollafter

Waldränder, Waldschläge, buschige Wiesen und Heckengebiete in Parklandschaften 5-A7 9-10 Schlehe, Sal-Weide, Weißdorn, Birke, Pappel, Eiche Ei überwintert

Verpuppung in festem, gelblichen, tönnchenartigen Gespinst an oder in der Erde

Etwa 15 % der Puppen überliegen ein bis zweimal

97

Eriogaster lanestris

Wollafter

Schonungen und Schläge mit Birkenbüschen, sonnige Hänge und Lehnen, Heidegeniete 5-7 M3-M4 Birkenbüsche, Schlehe, Linde, Weidenbüsche, Weißdorn

R leben gesellig in große, Gespinstnest

P überwintert

Verpuppung in festem, weißlichen oder bräunlichen, tönnchenförmigen Gespinst an oder in der Erde

P überliegen oft mehrere Jahre

98

Lasiocampa querus

Quittenvogel

Eichenspinner

Mischwälder, Eichenwälder, Weidengebiete, Moore, Heiden, Hochmoore 9-W-5 E6-M8 Weide, Eiche, Besenginster, Heidekraut, Heidelbeere, Himbeere, Brombeere, Lärche R überwintert

Verpuppung in festem, braunen, tönnchenförmigen Gespinst an der Erde

R überwintert ein- bis zweimal, P in der Regel zweimal

99

Lasiocampa trifolii

Pachygastria trifolii

Kleespinner

dürre Ödländereien, Sandheiden, sonnige Hänge und Lehnen, trockene Wiesen und Weiden, Schonungen und Schläge 5-6 E7-A9 Klee, Esparsette, Hauhechel, Ginster, Schlehe, Gras Ei überwintert

Verpuppung in festem, braungelben, tönnchenförmigen Gespinst an der Erde

100

Macrothylacia rubi

Brombeerspinner

Wiesen, Koppeln, Moore, grasige Schläge, Schonungen und Heiden, Brachland 8-W-4 M5-7 Himbeere, Brombeere, Eiche

Im Herbst auf Wiesen, Koppeln, Mooren die R ost in großen Mengen

R überwintert erwachsen

Verpuppung in weichem, langen oder röhrenförmigen, grauen Gespinst an der Erde

101

Cosmotriche potatoria

Philudoria potatoria

Graselefent

Trinkerin

Grasglucke

Moore, Bruchwälder, Grabenränder, Talwiesen, feuchte Schläge, Schonungen und Waldwiesen, an Bächen und an Teichen 9-W-6 E6-M8 Knäulgras, Bromus-Arten, Reitgras, Schilf, Carex-Arten R überwintert

Verpuppung in gelblichweißem Gespinst an Halmen, Stengeln oder an der Erde

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