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Tagfalter I
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Tagfalter II

Familie:

Papilionidae, Segelfalter

Pieridae, Weißlinge

Satyridae, Augenfalter

Nymphalidae, Edelfalter

Erycinidae

Lycaenidae, Bläulinge

Hesperiidae, Dickkopffalter

Papilionidae, Segelfalter, Ritterfalter

Große, meist farbenprächtige Falter. Hinterflügel oft bogig gezahnt und in schwanzartigen Spitzen auslaufend. Hauptverbreitungsgebiet in den Tropen. Die Raupen tragen eine vorstülpbare, fleischige Nackengabel, aus deren Drüsen starker Geruch ausströmt. Verpuppung als Gürtelpuppe oder an der Erde (parnassius).

Nr. und Artname Fluggebiet Raupenzeit Flugzeit Futter der Raupe Bemerkung
1

Papilio machaon

Schwalbenschwanz

Hügel- und Flachland, im Gebirge I 8-9

II 6

I E4-M6

II M7-8

Doldengewächse:

Möhre, Dill, Bibernell, Kümmel, Petersilie

P überwintert

Puppe ist in verschiedenen Farben möglich. Von hellgrün bis grauschwarz.

2

Papilio podalirius

Iphiclides podalirius

Segelfalter

vorwiegend im Hügelland, bevorzugt Kalkboden 7-8

oder

I 8-9

II 6-7

5-A7

oder

I 5-6

II 7-8

Schlehe, Pfirsich, Weißdorn, Apfel, Kirsche, Reneklode, Eberesche P überwintert

R an manchen Orten bevorzugt an Pfirsich

3

Parnassius Mnemosyne

Schwarzer Apollo

Hügel- und Gebirgsland, Täler und Hänge, an Laubbergen, Gebirgswiesen 4-5

oder 8-W-5

5-M7 Lerchensporn(Corydalis) R (oder Ei) überwintert.
4

Parnassius apollo

Apollo

felsige Täler und Hänge, warme Hügel, besonders auf Kalkboden 4-6

oder

8-W-6

A6-M8 Fetthenne, besonders Sedum album R (oder Ei) überwintert.

In manchen Gebieten Ausgestorben

Pieridae, Weißlinge

Mittelgroßer Falter von vorwiegend weißer, bei einigen Arten gelber oder orangeroter Grungfarbe. Meist auffallender Geschlechtsdimorphsmus. Raupen kurz behaart, grün oder grau, längstgestreift.Verpuppung als Gürtelpuppe.

Nr. und Artname Fluggebiet Raupenzeit Flugzeit Futter der Raupe Bemerkung
5

Aporia crataegi

Baumweißling

überall 8-W-6 6-7 Kern- und Steinobst, Eberesche, Birke, Weißdorn, Traubenkirsche die gesellig auftretende R überwintert in Nestern
6

Pieris brassicae

Großer Kohlweißling

überall I 8-10

II 6-7

event.

III 9

I 4-5

II 7-8

event.

III 9-10

Kreutzblüter:

Ackersenf, Hederich, alle Kohlarten u.a.

P überwintert

F wandert gelegentlich in großen Schwärmen.

Hauptfeind die in den R lebende kleine Schlupfwespe Apanteles glomeratus (gelbe Puppengespinste)

7

Pieris rapae

Rübenweißling

Kleiner Kohlweißling

überall I 9-10

II 6

event.

III 9

I 4-5

II 7-8

event.

III 9-M10

Kreutzblüter:

Kresse, Gänsekresse, Lauchkraut, alle Kohlarten, Reseda u.a.

P überwintert
8

Pieris napi

Heckenweißling, Grünaderweißling

überall, liebt feuchte Orte, Waldwiesen, buschige Hänge I 8-9

II 6

event.

III 8

I 4-6

II M6-8

event.

III 9

Kreutblüter:

Schaumkraut, Brunnenkresse, Gänsekresse, Lauchkraut, alle Kohlarten u. a.

P überwintert
9

Leucochloe daplidice

Pontia daplidice

Resedaweißling

vorwiegend im Flachland und niedrigen Hügelland I 8-9

II 6

I E4-A6

II 7-8

Reseda, Rauke, Steinkraut u.a. P überwintert
10

Anthocharis cardamines

Aurorafalter

überall, vorwiegend im Hügel- und Flachland 6-7 A4-6 Wiesenschaumkraut, Lauchkraut, Gänsekresse P überwintert
11

Gonepteryx rhamni

Zitronenfalter

überall, Heideland, lichte Wälder, Auenhölzer 6-7 A7-W-M6 Faulbaum (Frangula alnus) F überwintert

meist zwischen trockenem Laub am Boden

12

Colias palaeno

Hochmoorgelbling

nur auf Hochmooren 8-W-5 6-7 Moor-Heidelbeere R überwintert
13

Colias hyale

Goldene Acht

überall im Flachland, auf Brachen und Stoppelfeldern, Ödland, Koppeln I 9-W-4

II 6-7

I M5-M6

II M7-M10

Luzerne (Medicago) R überwintert
13a

Colias australis

Colias alfacariensis

Hufeisenklee Heufalter

warme Hänge und Lehnen, Ödländereien, heiße, sterile Plätze I 9-W-4

II 6-7

I 5-6

II 7-8

Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) R überwintert

Südl. Art die abgetrennt wurde von hyale(13) und im Noerden selten ist oder fehlt.

14

Colias crocea (croceus)

Postillon

Oranger Kleefalter

überall, vorwiegend im Hügel- und Flachland I 6-7

event.

II 8-9

I E7-A9

event.

II 9-10

Esparsette, Hornklee, Luzerne u.a. R überwintert

R überstehen nicht unseren Winter. Ein Bruchteil der im Herbst entwickelten Falter fliegt über die Alpen wieder nach Süden.

15

Colias myrmidone

Myrmidonefalter

trockene, sonnige Berghänge und Waldwiesen I 9-W-5

II 6-7

I M5-M6

II M7-A9

Zwerdginster, Geißklee, Goldregen R überwintert
16

Leptidia sinapis

Senfweißling

lichte Laubwälder, blumige Waldränder, besonders auf Kalkböden I 8-9

II 6

I 5-M6

II M7-8

Hornklee, Wiesen-Platterbse, Hasenklee u.a. P überwintert

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